Die Geschichte unserer Steine ist untrennbar mit jener der Druckerei Schreier & Braune verbunden.
Im Jahr 1872 gründete Johann Schreier in der Schottenfeldgasse seine Steindruckerei. Achtzehn Jahre später, 1890, entstand in der Aegidigasse die Kunstanstalt und Steindruckerei Braune & Schwenke. Beide Betriebe widmeten sich dem Steindruck und prägten dieses Handwerk über Jahrzehnte hinweg.
1922 schlossen sich die beiden Unternehmen zur Druckerei Schreier & Braune zusammen und führten ihre Tätigkeit in der Aegidigasse fort.
Mit dem Siegeszug des Offsetdrucks in den 1950er-Jahren neigte sich die Ära des Steindrucks ihrem Ende zu. 1982 übernahm Robert Dornetshuber die Druckerei und entwickelte sie gemeinsam mit Heli Lassl zu einer der führenden Druckereien für Veranstalter in Österreich. Der Aufschwung der Wiener Veranstaltungsszene – mit Spielstätten wie Metropol, Szene, U4 oder Vindobona – sowie internationale Tourneen der größten Rockstars dieser Zeit trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. 2015 wurde das Unternehmen schließlich an einen großen Druckkonzern verkauft.
Die Steine selbst verbrachten all diese Jahre einen Dornröschenschlaf im Keller der Druckerei – bis Heli sie mit der Idee wachküsste, aus ihnen Tische und Designobjekte entstehen zu lassen.
Heli, die Herrin der Steine
Die Herrin der Steine, die mit ihrer Vision alles in Bewegung setzte – sie weckte den Geist des Materials, entfachte den Funken der Ideen und ließ aus alten Drucksteinen eine Welt voller Möglichkeiten entstehen.
Fola, die mit den Steinen tanzt
Sie bewegt sich mit Leichtigkeit zwischen Märkten und Menschen, verwebt Netzwerke wie feine Adern im Gestein und läßt die Kunst des Handelns zu einer fließenden Choreographie werden.
Markus, der Stone Warrior
Ein unermüdlicher Visionär, unaufhörlich experimentiert er mit dem Stein, entlockt ihm neue Formen und sucht stets nach Möglichkeiten, ihn zum Leben zu erwecken.
Bobby, der Steineflüsterer
Ein exzentrischer Tüftler, den wir den Steineflüsterer nennen, weil er die alte Kunst des Lithographiedrucks beherrscht und mit seinen unkonventionellen Ideen Steine zum Sprechen bringt.
Im Stein verborgen, stumm und schwer,
ruht ein Geheimnis, tief und leer.
Ein Lithostein, so rau und kalt,
doch birgt er Kunst von großer Gestalt.
Mit Tinte, Liebe, Hand und Kraft,
wird Leben aus dem Stein geschafft.
Mit Wasser, Fett, ein Tanz beginnt,
der Drucker weiss, wohin es rinnt.
Das Blatt wird sanft auf Stein gelegt,
und Kunst sich aus dem Stein erhebt.
So bleibt der Stein, doch gibt er frei,
ein Bild, das ewig wird, dabei.
Im Lithostein, da ruht die Zeit,
doch schenkt er uns Unendlichkeit.